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Image by Rayson Tan

Die 5 häufigsten Marketing-Fehler in der Gründungsphase

Putzmittel

In der Gründungsphase passieren beim Online-Marketing selten dramatische Fehler – viel häufiger sind es kleine, wiederkehrende Muster, die sich über Wochen und Monate summieren und am Ende viel Zeit und Budget kosten, ohne dass der Grund dafür offensichtlich ist. Die folgenden fünf Fehler tauchen in der Praxis besonders häufig auf.

Lesezeit:
6 Minuten

Datum:
19.08.2026

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Das Tückische an diesen Fehlern ist, dass sie selten sofort sichtbare Konsequenzen haben. Eine Website ohne technische Grundlage sieht auf den ersten Blick fertig aus, ein zu breit gestreutes Werbebudget zeigt zunächst irgendwelche Klickzahlen, ein fehlendes Analyse-Werkzeug fällt erst auf, wenn man rückblickend keine Erklärung für ausbleibende Ergebnisse findet. Genau deshalb lohnt es sich, diese Muster frühzeitig zu kennen, statt sie erst nach Monaten anhand ausbleibender Ergebnisse zu bemerken.

Interessant ist, dass sich diese fünf Fehler in der Praxis häufig gegenseitig verstärken: Wer zu viele Kanäle gleichzeitig startet, hat selten Zeit für eine saubere technische Website-Grundlage, was wiederum die Wirkung von Werbebudgets schwächt, die dann ohne Erfolgsmessung eingesetzt werden. Ein einzelner dieser Fehler lässt sich meist noch verkraften – in Kombination summieren sie sich jedoch schnell zu einem Zustand, in dem viel Aufwand betrieben wird, ohne dass sich das im Kundenzuwachs widerspiegelt.

Fehler 1: Zu viele Kanäle gleichzeitig starten

Der Wunsch, überall präsent zu sein, führt häufig dazu, dass kein Kanal wirklich gut bespielt wird. Ein Instagram-Profil, ein Blog, Google Ads und Newsletter gleichzeitig zu starten, überfordert die meisten Gründer zeitlich – das Ergebnis sind halbfertige, selten aktualisierte Kanäle, die eher unprofessionell wirken als zu helfen. Besser ist es, mit ein bis zwei Kanälen zu beginnen und diese sauber aufzubauen.

Fehler 2: Website ohne technische Grundlage

Eine optisch ansprechende Website allein reicht nicht. Fehlt die technische Basis – schnelle Ladezeit, funktionierende mobile Darstellung, korrekt hinterlegte Kontaktdaten – wirkt sich das direkt negativ auf die Auffindbarkeit in Suchmaschinen aus. Viele Gründer investieren in das Design, vernachlässigen aber genau die unsichtbaren technischen Faktoren, die für Sichtbarkeit entscheidend sind.

Fehler 3: Werbebudget ohne klare Zielgruppe einsetzen

Bezahlte Werbung wird häufig gestartet, bevor klar ist, wer eigentlich angesprochen werden soll. Das Ergebnis: Das Budget wird breit gestreut, statt gezielt bei Personen mit echtem Interesse zu landen – die Kosten pro gewonnenem Kunden steigen unnötig. Eine klar definierte Zielgruppe, auch wenn sie zunächst nur grob umrissen ist, verbessert die Wirksamkeit jeder Werbemaßnahme erheblich.

Fehler 4: Google-Bewertungen dem Zufall überlassen

Viele Gründer gehen davon aus, dass zufriedene Kunden von selbst bewerten – das passiert in der Praxis aber selten von allein. Wer nicht aktiv nach Bewertungen fragt, verschenkt eines der wirkungsvollsten Vertrauenssignale für potenzielle Neukunden, die vor der ersten Kontaktaufnahme meist gezielt nach Erfahrungsberichten suchen.

Fehler 5: Keine Erfolgsmessung einrichten

Ohne Analyse-Werkzeuge lässt sich nicht nachvollziehen, welche Maßnahme tatsächlich wirkt. Viele Gründer investieren Zeit oder Geld in verschiedene Kanäle, ohne am Ende sagen zu können, welcher davon neue Kunden gebracht hat – und wiederholen dadurch unbemerkt Fehler oder stellen erfolgreiche Maßnahmen vorschnell wieder ein.

Warum diese Fehler trotz guter Absicht passieren

Keiner dieser Fehler entsteht aus Nachlässigkeit – im Gegenteil, sie entstehen meist aus Engagement und dem Wunsch, möglichst schnell möglichst viel zu erreichen. Genau dieser Ehrgeiz führt aber dazu, dass Grundlagenarbeit übersprungen wird, weil sie im Vergleich zu sichtbaren Maßnahmen wie Werbekampagnen oder Social-Media-Posts weniger greifbar wirkt. Ein Bewusstsein für dieses Muster hilft, bewusst gegenzusteuern, auch wenn die "unsichtbaren" Grundlagenschritte zunächst weniger befriedigend wirken als sofort sichtbare Aktivität.

Wie sich diese Fehler frühzeitig erkennen lassen

Ein einfacher Selbsttest hilft, viele dieser Fehler frühzeitig zu bemerken: Lässt sich für jede aktuell laufende Marketing-Maßnahme klar benennen, wofür sie eingesetzt wird und woran ihr Erfolg gemessen wird? Fällt die Antwort auf eine dieser beiden Fragen schwer, ist das ein deutliches Warnsignal – meist ein Hinweis darauf, dass die Maßnahme eher aus Aktionismus als aus einer bewussten Priorisierung heraus gestartet wurde. Dieser kurze Check lässt sich in wenigen Minuten für alle laufenden Aktivitäten durchführen und deckt erfahrungsgemäß bereits einen Großteil der oben beschriebenen Muster auf.

Der gemeinsame Nenner dieser Fehler

Auffällig ist, dass fast alle diese Fehler auf denselben Grundfehler zurückgehen: zu breit und zu schnell starten, ohne eine solide Basis zu schaffen. Wer stattdessen mit klaren Prioritäten beginnt und Schritt für Schritt erweitert, vermeidet die meisten dieser Fallstricke von vornherein.

Ein kurzer Realitätscheck zum Abschluss

Es lohnt sich, diese fünf Fehler nicht nur einmal zu lesen, sondern in regelmäßigen Abständen – etwa alle paar Monate – erneut gegen die eigene aktuelle Situation zu prüfen. Gerade in wachsenden Unternehmen schleichen sich manche dieser Muster erneut ein, sobald neue Kanäle oder größere Budgets hinzukommen, selbst wenn sie in der Anfangsphase bereits vermieden wurden.

Wir von Alive Marketing Solutions helfen Ihnen von vornherein, diese Fehler gar nicht erst zu machen. Unser Wissen und unsere Erfahrung sorgen dafür, dass Sie von Anfang an auf dem richtigen Weg sind.

Sprechen Sie uns an!

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